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10:59 Uhr - Das nicht korrekte Funktionieren der Software-Algorithmen hat zusammen mit den nicht berücksichtigten Besonderheiten des Startazimuts vom neuen Weltraumbahnhof Wostotschny zum Absturz der Raketenoberstufe „Fregat“ mit 19 Satelliten an Bord geführt. Das teilte der erste Vizechef der russischen Raumfahrtbehörde, Alexander Iwanow, am Montag mit.

„Der Funktionsalgorithmus des Steuersystems führte dazu, dass die Orientierung des Blocks nach der Abtrennung von der Trägerrakete nicht korrekt bestimmt wurde. Dabei wurden die Startazimute der Trägerrakete und des Antriebsblocks auf dem Startkomplex falsch ausgerichtet“, sagte Iwanow.

Nach dem Fehlstart einer russischen Sojus-Rakete am 28. November sind alle 19 Satelliten, die sie an Bord hatte, in den Atlantischen Ozean gestürzt, darunter auch der deutsche Satellit D-Star One. Die Hauptfracht war der russische Wettersatellit Meteor-M. Zudem führte die Trägerrakete 18 kleinere Satelliten aus Russland, Kanada, Norwegen, Japan, Schweden, USA und Deutschland mit.

Das war der zweite Start vom neuen russischen Weltraumbahnhof im Amur-Gebiet an der Grenze zu China. Der erste Raketenstart von Wostotschny am 28. April 2016 war erfolgreich verlaufen. Er fand allerdings mit einem Tag Verspätung statt, weil an der Trägerrakete ein technischer Defekt entdeckt worden war.

(Quelle: Sputnik Deutschland / Copyright © Sputnik)

 

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