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22:31 Uhr - Der ausgediente sowjetische 903. Militärsatellit der Kosmos-Serie ist nach 37 Jahren im All am Montag über Ostsibirien verglüht. Das teilte der Sprecher der Truppen der Luft- und Weltraumverteidigung, Alexej Solotuchin, RIA Novosti mit.

Zuvor ging das Verteidigungsministerium in Moskau davon aus, dass der Satellit im Raum des Golfs von Bengalen niedergeht. Aber die Prognose erwies sich als falsch. „Der Apparat trat um 07.35 Uhr MESZ über Nordostsibirien in die dichten Schichten der Atmosphäre und verglühte“, sagte der Militär.

Der 903. Militärsatellit der Kosmos-Serie war am 11. April 1977 vom Raumbahnhof Plessezk im Gebiet Archangelsk im Norden der damaligen Sowjetunion mit einer Molnija-Trägerrakete gestartet worden. Der Apparat war bis Juli 1978 im Betrieb. Danach kreiste er als Müll über der Erde.
(RIA Novosti)

 

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