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Nicht nur Kurt Röhlig, DL3UXI, beobachtet zunehmend, wie unsere lebenswichtige „Ressource Frequenz“ durch elektromagnetische Störungen verseucht wird. In Ballungsgebieten ist die Konzentration von elektrischen Geräten, die nicht oder nicht mehr die grundlegenden Anforderungen nach §4 EMVG einhalten so groß, dass ein Empfang von Lang-, Mittel- und Kurzwellenrundfunkaussendungen nicht mehr möglich ist.

Auch der Amateurfunkempfang ist in solchen Umfeldern unmöglich geworden. Schlimmer noch! Technologien wie PLC („Internet durch die Stromleitung“) nutzen sogar Stromnetze zur Datenkommunikation und strahlen dabei aktiv elektromagnetische Störungen ab.

DL3UXI hat nun einen offenen Brief an die Justizministerin und den Wirtschaftsminister verfasst, der unter [1] heruntergeladen werden kann. Darin plädiert er für ein Umdenken bei der Politik in Bezug auf Störemission, die durch die derzeitige Rechtslage (vor allem über den Weg der Selbstzertifizierung von Geräten durch Hersteller) bewusst in Kauf genommen wird. Er bemängelt auch die nicht ausreichende Marktüberwachung und die Ohnmacht des Prüf- und Messdienstes der Bundesnetzagentur, die den vielfältigen Störszenarien nicht mehr gewachsen ist. Letztlich kann jeder Bürger betroffen sein, wenn BOS, Bundeswehr und Flugsicherung mit immer mehr Störnebel klarkommen müssen oder die Informationsfreiheit an der Quelle durch nicht möglichen Kurzwellenempfang aufgehoben wird.

Jeder der ein Umdenken der Politik unterstützen und damit den Gedanken Kurt Röhligs, DL3UXI, folgen möchte, kann seine Briefvorlage (ggf. individuell abgeändert und dem Versanddatum angepasst) an die adressierten Ministerien oder andere Entscheidungsträger senden.

[1] www.df8th.de/PLC/Offener_Brief_17_09_2013.doc

(Quelle: DARC)

 

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