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Ein unscheinbarer defekter Radiowecker hat in Dortmund den Flugfunk gestört.

Piloten hatten sich beschwert, dass der Sprechfunkverkehr mit dem Tower des Dortmunder Flughafens durch Störungen beeinträchtigt wurde.

Mitarbeiter des Prüf- und Messdienstes der Bundesnetzagentur machten sich auf die Suche und fanden die Störquelle schließlich im Schlafzimmer einer ahnungslosen Bürgerin, die in der Gemeinde Berghofen unmittelbar in der Einflugschneise des Flughafens wohnt.

Presseberichten zufolge handelte es sich bei der Störquelle um einen Radiowecker des Fabrikats "Medion Lifetec LT 7689". Das Gerät wird schon seit einigen Jahren nicht mehr produziert und wurde seinerzeit über Aldi-Märkte vertrieben. Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind Probleme mit diesem Radiowecker-Modell bekannt. Im Normalfall funktioniere der Wecker störungsfrei. Das Gerät sei jedoch anfällig für eine Fehlfunktion. In solchen Fällen erzeuge das Gerät Störungen auf Frequenzen, die vom Flugfunk genutzt werden.

Der Besitzerin des Radioweckers wurde aufgetragen, sie solle das Gerät außer Betrieb nehmen und ordnungsgemäß entsorgen.

Normalerweise hat die Bundesnetzagentur mit derartigen Geräten keine Schwierigkeiten. Relativ oft kommt es nach Angaben der Behörde jedoch vor, dass unzureichend abgeschirmte Kabelfernsehanlagen dem Flugfunk Probleme bereiten.

(Quelle: funkmagazin)

 

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