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21:15 Uhr - Der heutige Fehlstart der Trägerrakete Proton-M wird nach der Einschätzung des Experten Andrej Ionin keine Auswirkungen auf Russlands Positionen auf dem Markt für Weltraumstarts haben.

Russland müsse nicht um Aufträge bangen, sagte Ionin, Mitglied der Russischen Ziolkowski-Akademie für Raumfahrt, am Dienstag zu RIA Novosti. „Denn es gibt auf dem Markt keine Alternative zu Proton-M: Die französische Trägerrakete Ariane 5 ist zweimal so teuer. Auch die Amerikaner haben sich vom Markt zurückgezogen, weil ihre Raketen zu teuer sind. Und die Chinesen sind nicht auf dem Markt präsent.“

Eine Proton-M-Rakete war am Dienstagmorgen wenige Sekunden nach dem Start vom Raumbahnhof Baikonur aus bislang ungeklärter Ursache außer Kontrolle geraten und abgestürzt (Video >>). Verletzt wurde dabei niemand. Die Rakete sollte drei Satelliten für das russische Navigationssystem Glonass in den Orbit bringen. Davor war bereits im Dezember 2010 eine Proton-M-Rakete mit drei Glonass-M- Satelliten in den Pazifik gestürzt. Im August 2012 verfehlten zwei Kommunikationssatelliten, die mit einer Proton-M-Rakete gestartet wurden, ihre Umlaufbahnen.
(RIA Novosti)

 

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