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13:45 Uhr - Der Start einer neuen überschweren Trägerrakete vom Kosmodrom Wostotschny (in der Amur-Region im Fernen Osten) soll laut dem Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, im Jahr 2027 erfolgen.

„Es wird sich um eine prinzipiell neue Rakete handeln. Für ihre Entwicklung wird in Samara (an der Wolga — Anm. d. Red.) faktisch eine neue Werkhalle gebaut, da dieses Projekt sehr umfassend ist … Wir rechnen damit, dass ihr erster Flugtest bereits im Jahr 2027 vorgenommen wird. Wir haben eine Anordnung des Präsidenten, die wir erfüllen werden“, präzisierte Rogosin.

Zuvor war geplant, dass die Rakete im Jahr 2028 ins All geschossen wird.

Wie Rogosin ferner ausführte, ist für die überschwere Trägerrakete die Entwicklung neuer Booster-Triebwerke mit Flüssiggas und Wasserstoff geplant.

Im März wurde mitgeteilt, dass die Kosten für den Bau der überschweren Trägerrakete auf 1,6 Milliarden Rubel (zirka 22 Millionen Euro) geschätzt würden.

Der russische Raumfahrtkonzern „RKK Energija” war als führendes Unternehmen bei der Entwicklung einer überschweren Trägerrakete für mehrere Aufgabenbereiche festgelegt worden.

Die Rakete soll bis zu 90 Tonnen Last auf eine tiefliegende Umlaufbahn und etwa 20 Tonnen Last auf eine mondnahe Polarbahn bringen können.

Bei der Entwicklung der überschweren Trägerrakete (RN) werden dem Konzern zufolge unter anderem die Grundelemente und Technologien der derzeit entwickelten mittelschweren Rakete Sojus-5 verwendet.

Als erster Schritt soll ein Entwurf der Rakete im Zeitraum von 2018 bis 2019 erarbeitet werden. In der zweiten Phase von 2020 bis 2027 sollen die wissenschaftlichen Forschungs-, Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten sowie die Projektierungs-, Bau- und Montagearbeiten erfolgen.

(Quelle: Sputnik Deutschland / Copyright © Sputnik)

 

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