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Massive Störungen im digitalen Polizeifunk hat es in der Silvesternacht in Berlin gegeben. Das meldet die "Berliner Morgenpost".

Reichweitenprobleme wegen mangelhafter Netzabdeckung waren der dieses Mal nicht die Ursache der Störungen. Vielmehr haben Fehlfunktionen der sog. "Statustasten" an den Digital-Funkgeräten die Arbeit der Polizisten erheblich erschwert.

"Statustasten" sind Funktionstasten, die mit einzelnen Befehlen bzw. Statusmeldungen belegt sind. Diese Tasten haben nach Darstellung eines nicht genannten Beamten oftmals entweder gar nicht funktioniert oder falsche Meldungen an die Einsatzleitzentrale geschickt, Mitunter seien auch Meldungen an die Zentrale gesendet worden, ohne dass die Taste gedrückt wurde.

Aufgrund dieser Fehlfunktionen seien ständige Nachfragen bei der Einsatzleitzentrale erforderlich gewesen. Oft hätten Beamte dafür ihre Privathandys benutzt.

Vermutlich ist fehlerhafte Software für diese Fehlfunktionen verantwortlich. Eine Polizistin berichtet, die Einsatzleitzentrale habe empfohlen, die Funkgeräte auszuschalten und nach einer Weile wieder hochzufahren, aber auch das habe nicht geholfen.

Die Berliner Polizei wiegelt ab: Sie teilte der "Berliner Morgenpost" auf Anfrage mit, der Funkverkehr in der Silvesternacht sei störungsfrei verlaufen. Lediglich die "Zusatzdienste" (die besagten Statustasten) hätten eine Zeit lang nicht richtig funktioniert.

(Quelle: funkmagazin)

 

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