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21:14 Uhr - Für sein neues Mondprogramm baut Russland nach Angaben der Raumfahrtbehörde Roskosmos zuerst eine Trägerrakete mit einer Nutzlast von 80 Tonnen.

„In der ersten Etappe wird keine 120-Tonnen-Rakete gebaut. Denn für sie haben wir vorerst keine Aufgaben“, teilte Roskosmos-Chef Oleg Ostapenko am Montag bei einem Besuch bei der Taurischen Universität in Simperopol (Krim) mit. „Wir konzentrieren uns jetzt auf eine Trägerrakete mit einer Tragfähigkeit von 80 bis 85 Tonnen. Das reicht für das Mondprogramm vorerst aus.“

Der Entwurf des russischen Raumfahrtprogramms für die Jahre 2016 bis 2025 sieht den Bau einer Reihe superschwerer Trägerraketen für bemannte Mondflüge vor. Die Raketen sollen in der Lage sein, Nutzlasten von bis zu 190 Tonnen auf eine Erdumlaufbahn zu bringen. Zum Vergleich: Die Ariane 5, die  mittlerweile leistungsfähigste Trägerrakete der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA), kann Nutzlasten von maximal 21 Tonnen ins All transportieren – um eine Tonne weniger als die russische Proton.
(RIA Novosti)

 

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