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08:46 Uhr - KOROLJOW (Gebiet Moskau) - Eine Trägerrakete Zenit-3SL, die von der schwimmenden Startplattform Odyssey aus einem Äquatorialgebiet des Stillen Ozeans im Rahmen des Sea-Launch-Programms gestartet worden ist, hat den europäischen Kommunikationssatelliten Eutelsat-70B auf eine Umlaufbahn gebracht. „Der Weltraumapparat hat sich vom Beschleunigungsblock DM-SL abgetrennt. Somit wurde die Aufgabe, den europäischen Satelliten nach dem Sea-Launch-Programm ins All zu schicken, erfüllt“, teilte ein Vertreter der Raketen- und Weltraumkorporation Energija RIA Novosti mit.

Der Eutelsat-70B wird den Satelliten Eutelsat-70A in der Orbitalposition von 70,5 Grad östlicher Länge ersetzen.

Der neue Satellit hat umfassendere Möglichkeiten für die Datenübertragung im Ku-Bereich, inklusive der GSM-Verbindung (Global System for Mobile Communications) und der Videosendungen in den Ländern Europas, Afrikas, Zentral- und Südostasiens. Der Satellit wurde im Unternehmen Astrium auf der Plattform Eurostar E-3000 gebaut. Die Betriebsdauer des Weltraumapparats soll mehr als 15 Jahre betragen.

Das internationale Konsortium Sea Launch war 1995 gegründet worden. Nach der Reorganisation im Jahre 2010 gehören 95 Prozent der Aktien von Sea Launch dem Unternehmen Energia Overseas Limited, einer „Enkelin“, der russischen RKK Energija. Drei Prozent der Aktien hält eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Luft- und Raumfahrtfirma Boeing und zwei Prozent das norwegische Schiffbauunternehmen Aker Solutions.
(RIA Novosti)

 

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