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Seit dem 4. Februar hat das iPhone endgültig den Sprung in die Amateurfunkwelt geschafft: Neben den zahlreichen Morseübungsprogrammen, den Prüfungsvorbereitungs-Applikationen der ARRL, der APRS-Software iBCNU und verschiedenen Cluster-Anwengungen gibt es jetzt auch die Echolink-Software als App.
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iPhone-Screenshot: HB9EGZ
Diese Applikation ermöglicht es, via Echolink von irgendwo auf der Welt aus mit anderen Funkamateuren zu sprechen. Das ging bisher unterwegs nur mit dem Laptop, neu geht es jetzt auch mit dem iPhone. Das heisst also, dass sich ein Funkamateur abends im Hotelzimmer in Australien über das hoteleigene W-LAN beispielsweise mit dem HB9AG-Relais Strihen verbinden lassen kann und so mit den anderen OM in der Heimat in Verbindung bleiben kann.

Im Gegensatz zu Skype kann dann VK/HB9EGZ mit HB9TLL/M sprechen, der gerade mit dem Auto an den Aargauer Stamm unterwegs ist. Kaspar Zbinden, HB9EGZ hat die Applikation am 6. Februar ausprobiert und vom Apple-Store in Zürich aus eine Verbindung mit einer HB3-Station im Kanton Glarus geführt - die Qualität der Verbindung war ziemlich gut, wie er sagt. Auch Andreas Thiemann, HB9JOE hat die Applikation auf seinem iPhone getestet und konnte ein QSO mit einem Funkamateur in Haiti machen.

Ein Blick in die Liste der gerade eingeloggten Echolink-User zeigt, dass sich die App schon schnell verbreitet hat. Das iPhone scheint also ein interessantes Gadget für Funkamateure zu sein. Einzig die Akkulaufzeit müsste noch verbessert werden, sagt HB9EGZ ... (HB9EPA/HB9EGZ)

(Quelle: USKA)

(Foto: © Harald Wanetschka / pixelio.de)
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