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MOSKAU, (RIA Novosti). Eine erneute Aktivitätszunahme ist auf der Sonne zu beobachten: An diesem Wochenende hat sich ein lückenloser Aktivitätsgürtel um die nördliche Hemisphäre des Gestirns gebildet. Das teilten Mitarbeiter des Physikalischen Institutes „Lebedew“ (FIAN) mit.

Wie die Webseite des Sonnenobservatoriums „Tesis“ auf dem russischen Satelliten Coronas-Photon berichtet, „ist in diesen Tagen auf der nördlichen Hemisphäre der Sonne ein spektakuläres Bild zu sehen: Aktivitätszonen umfassen die Sonne ringförmig, parallel zum Äquator beim 25. Breitengrad.“

Nach Angaben der Wissenschaftler hatte die Sonnenaktivität am vergangenen Freitag zu wachsen begonnen. Seit eineinhalb Tagen sei der Strom der Röntgenstrahlung, der in der Umlaufbahn der Erde von GOES-Satelliten registriert wird, auf nahezu das 100-fache gestiegen, heißt es.

Am Samstagmorgen war es zu ersten Sonneneruptionen gekommen. Am Abend folgten zwei stärkere Eruptionen. Am frühen Sonntagmorgen wurde der bisher stärkste Strahlungsausbruch im gegenwärtigen Sonnenzyklus registriert. Die zweitstärkste Eruption war in der vorangegangenen Aktivitätszeit der Sonne vom 19. bis 21. beobachtet worden.

„Im Vordergrund der Aktivitätsentwicklung auf der nördlichen Hemisphäre fällt besonders auf, dass es auf der Sonne bis jetzt keinen südlichen Aktivitätsgürtel gibt.“ Laut den Forschern ist diese noch kaum erklärbare Asymmetrie der Sonnenaktivität nur im jetzigen Sonnenzyklus zu beobachten.

 

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