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13:01 Uhr - MOSKAU, (RIA Novosti). Die für diesen Mittwoch angesetzte Rückkehr der dreiköpfigen ISS-Crew zur Erde wird von 18 Hubschraubern und Flugzeugen sowie von sieben Rettungsfahrzeugen begleitet. Das teilte der Berater des Chefs der Föderalen Luftfahrtagentur (Rosawiazija), Andrej Prjanischnikow, RIA Novosti mit. Das Rückkehrmodul des Raumschiffes Sojus TMA-17 mit dem russischen Kosmonauten Oleg Kotow, dem US-Astronauten Timothy Creamer und dem japanischen Astronauten Soti Noguti soll um 05:08 Uhr MESZ am 2. Juni in der kasachischen Steppe niedergehen.

Die Kosmonauten werden von Angehörigen der Luftfahrtagentur unter Leitung des Chefs der Behörde, Alexander Neradko, von Mitarbeitern des Kosmonautenausbildungszentrums und der Raketenbaukorporation Energija, von Ärzten des Institutes für medizinisch-biologische Probleme sowie von Mitarbeitern der US-Weltraumagentur NASA und der japanischen Weltraumagentur NASDA abgeholt.

Flugzeuge der Typen An-12 und An-24, Hubschrauber des Typs Mi-8 sowie Rettungsfahrzeuge, die für eine gefahrlose Landung sorgen, werden am Dienstag, einen Tag vor der Landung, in den kasachischen Städten Karaganda, Dscheskasgan, Baikonur und Arkalyk konzentriert.

Das vorgegebene Landungsgebiet liegt etwa 145 Kilometer südöstlich von Dscheskasgan. Berücksichtigt sind alle möglichen Varianten der Landung bis hin zu einem außerplanmäßigen Niedergang außerhalb von Russland und Kasachstan. Für einen solchen Fall sind in verschiedenen Gebieten der Welt zwölf besondere Landeplätze vorbereitet.

Nach einem internationalen Abkommen soll den Kosmonauten nach einer ungeplanten Landung in einem fremden Land alle erforderliche Hilfe erwiesen werden, wonach die ISS-Besatzung und die Landekapsel an Russland zurückgegeben werden.
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