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19:21 MOSKAU, 02. April - Also, die Frage ist folgende: Gibt es UFOs mit „grünen Männchen“ oder nicht?

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Der US-Nachrichtensender CNN soll ein Objekt gefilmt haben, das am Tag von Barack Obamas Amtseinführung über Washington flog. Anschließend forderte der ehemalige Stabschef von Präsident Bill Clinton und Obama-Berater, John Podesta, eine geheime Akte zur Erforschung der UFO-Phänomene offenzulegen.

Nicht identifizierbare Flugobjekte dringen in den letzten Jahren immer häufiger in die Erdatmosphäre ein. Angaben des britischen Verteidigungsministeriums zufolge wurden 2008 in Großbritannien 285 Mal UFOs gesichtet, was mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor ist, als 135 Mal solche Objekte registriert wurden.

Doch es geht mehr darum, dass sowohl die amerikanischen als auch die sowjetischen (russischen) Militärs vor einem Jahr, vor zwei und vor 20 Jahren fleißig damit beschäftigt waren, die wundersamen Flugobjekte zu beobachten und akribisch zu dokumentieren. Die Ufologen in den USA stellten fest, dass in den vierziger und sechziger Jahren die amerikanischen Behörden sich viel ernsthafter um die Suche nach UFOs gekümmert haben.

Doch im Jahr 1969 stellte die US-Luftwaffe das Projekt „Blue Book“ ein, weil die unbekannten Flugobjekte angeblich keine Gefahr für die nationale Sicherheit mehr darstellten. Das eigentliche Paradoxon besteht darin, dass sich das Militär immer noch hartnäckig weigert, alle Informationen in Bezug auf die UFOs rauszurücken, weil es… angeblich die nationale Sicherheit tangieren würde.

Die Wissenschaftler, die nach möglichen Kontakten mit den Außerirdischen forschen, fordern den Zugang zu einigen Geheimdossiers der US-Luftwaffe, darunter auch zu den Akten „Mondstaub“ und „Blaue Fliege“. Damit sind Geheimoperationen gemeint, die vor Jahrzehnten durchgeführt wurden, um den UFOs endlich auf die Schliche zu kommen.

Den vorliegenden Daten zufolge ereigneten sich über amerikanischem Gebiet in verschiedenen Jahren bereits mehrere Katastrophen mit außerirdischen Weltraumschiffen. Es gibt Informationen, wonach US-Militärs mehrmals Leichen der Ankömmlinge bergen konnten.

Besonders herumgesprochen hat sich eine Katastrophe, die sich am 2. Juli 1947 im US-Bundesstaat New Mexico ereignet haben soll und als Roswell-Zwischenfall in die Geschichte einging. Damals wurde angeblich unweit des St. Augustin-Plateaus westlich der Stadt Socorro ein rundförmiges metallisches Luftfahrzeug gefunden. Man konnte sogar dessen Absturz beobachten.

Doch als ein Film veröffentlicht wurde, auf dem die Leichen der Außerirdischen seziert wurden, erklärte die US-Regierung, dies alles sei eine Mystifikation und vorsätzliche Täuschung.

Es gibt also Militärabteilungen, die sich mit den Außerirdischen beschäftigen. Deswegen müssten auch Orte existieren, wo diese Abteilungen stationiert sind. Solch eine Militärbasis gibt es tatsächlich: die sagenumwobene „Zone 51“. Sie befindet sich im US-Bundesstaat Nevada 130 Kilometer von Las Vegas entfernt.

Hier soll sich ein geheimes Militärobjekt mit einem „Grünen Zimmer“ befinden, wo die Leichen der Außerirdischen sowie die Trümmerteile der 1947 abgestürzten „fliegenden Untertasse“ deponiert worden sein sollen.

Satellitenaufnahmen zeigen, wie eine gigantische Landebahn die „Zone 51“ durchquert und wie das anliegende Territorium mit seltsamen Kreisen übersät ist, als ob es Spuren der einst gelandeten „Untertassen“ sind. Die UFO-Community ist sich sicher: die Außerirdischen hatten hier mit Sicherheit ihre Finger im Spiel.

Bemerkenswert ist der Umstand, dass vor kurzem die US-Regierung von George W. Bush die Entscheidung getroffen hatte, das „Zone 51“-Gelände direkt den Bundesbehörden und dem US-Verteidigungsministerium zu unterstellen (früher war der US-Bundestaat Nevada dafür verantwortlich). Etwa vor zehn Jahren durften nicht einmal zivile Flugzeuge den Luftraum über dieser Geheimzone passieren.

Die Archive der ehemaligen UdSSR sind ebenfalls voll mit Informationen über UFOs. Insgesamt wurden die außerirdischen Flugobjekte mehr als 20 000 Mal beobachtet. Für die Erforschung des UFO-Phänomens sind die Akademie der Wissenschaften und das Verteidigungsministerium der UdSSR zuständig gewesen. Geheime Forschungsprogramme wie „Netz“, „Galaxis“ und „Horizont“ wurden in Angriff genommen.

Es sind sogar Gerüchte im Umlauf, dass „zuständige Organe“ der UdSSR mehrmals mit den Außerirdischen in Kontakt getreten sind. Mehr noch: Sie wurden angeblich gezielt erwartet. Heute verbreiten beispielsweise die Medien die Geschichte, wie im Juni 1991, als sich die UdSSR allmählich ihrem Ende zuneigte, der sowjetische Generalstab und Forscher auf die Landung der Außerirdischen in der Kysylkum-Wüste warteten.

Es ist klar, dass die Menschheit immer bestrebt sein wird, die Antwort auf die Frage zu finden, ob wir allein im Universum sind und ob irgendwo doch noch Lebewesen existieren, die uns ähnlich sind. Die Ammenmärchen über die „grünen Männchen“ hin oder her, es gibt Phänomene, die sehr wohl die Präsenz der außerirdischen Intelligenz neben uns belegen könnten.

In dem Fall stellt sich die Frage, ob es bereits nicht an der Zeit wäre, alle UFO-Akten sowohl in den USA als auch in Russland offenzulegen?

(Andrej Kisljakow für RIA Novosti)

Die Meinung des Verfassers muss nicht mit der von RIA Novosti übereinstimmen.

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