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Glossiert - aktuelle Meldungen aus dem Internet vom 13.11.2019

von Olaf Hentschel, DL7VHF

Hallo user,
seid gegrüßt in der Homepage für technisch Interessierte.

Hier einige aktuelle Meldungen.

Letzter Amateurfunkanbieter verabschiedet sich vom Markt
Nachdem nun 98 Prozent aller ehemalig aktiven Funkamateure im Internet mit ihren Partnern per e-mail korrespondieren können, die Übertragung der Daten per Netzkabel problemlos geworden ist und Funkverbindungen wegen des qrms der Breitbandanbieter sowieso kaum noch möglich sind, hat der letzte Hersteller von Amateurfunktechnik in Japan seine Produktion eingestellt. Ersatzteile für Amateurfunkgeräte sind seit 1998 sowieso schon nicht mehr beschaffbar.
Für eines der letzten Exemplare des in die Jahre gekommenen Transceivers FT2000 interessiert sich das Deutsche Museum in München.

Bundesnetzagentur schrumpft
Die Bundesnetzagentur hat beschlossen, das Referat Amateurfunk wegen Arbeitsmangels zu schließen. Letzte Interessenten für ein Amateurfunkzeugnis meldeten sich vor etwa drei Jahren. Amateurfunkzeugnisse aus dem vorigen Jahrhundert behalten ihre Gültigkeit.
Jeder, der noch einen störungsfreien Funkkontakt zustande bringt, kann mit der Eintragung in eine Rekordliste rechnen.

Bestand des DARC in Frage gestellt
Wegen der Abwanderung der Funkamateure in die Ebene der digitalen Kommunikation ohne Anwendung drahtloser Technik ist in den vergangenen Jahren die Anzahl der Mitglieder im DARC auf unter 1000 gesunken.
Damit steht den übrig gebliebenen Oldtimern kein arbeitsfähiger Verein mehr zu Verfügung. Der DARC steht vor der Entscheidung, sich aufzulösen oder sich einzureihen in die große Anzahl von Computerclubs. Bei der zu erwartenden Umbenennung des Clubs wird der Name "Deutscher Digitaler Kommunikatons Club" DDKC favorisiert.

Bundesregierung empfiehlt Energieeinsparung
Die Bundesregierung hat empfohlen, aus umweltpolitischen und energieökonomischen Gründen alle terrestrischen Sender für die Rundfunk- und Fernsehversorgung bis Ende des Jahres 2010 abzuschalten.
Die dort noch verbreiteten Informationen können mit weniger aufwendiger Technik mit den überall vorhandenen PC's dargestellt werden. Eine Kabel-TV-Karte, die sogar noch in einem alten Rechner mit 4,5 GHz Taktfrequenz einsetzbar ist, kostet heute nur noch weniger als 10 EURO.

Neues aus Forschung und Entwicklung
Einem deutschen Privatlabor aus Berlin-Adlershof ist es nach jahrelanger intensiver Arbeit gelungen, eine bahnbrechende Idee der Nachrichtenübertragung zu verwirklichen. Dabei werden weder Kabel noch Antennen oder sonstige zu Abstrahlung elektromagnetischer Wellen benötigte Gegenstände benötigt.
Das Prinzip beruht auf der Modulation des Gravitationsfeldes der Erde. Einmal moduliert kann das Feld an jedem Punkt auf der Erde aus gewertet werden. Die Bandbreite der Modulation ist nur durch die Technik des eigentlichen Modulators begrenzt. Somit können theoretisch sämtliche Nachrichten eines beliebigen Zeitpunktes an einem Ort gleichzeitig übertragen und an einem beliebigen Ort auf der Welt und deren kosmischer Umgebung empfangen werden.

Aus der Tatsache heraus, daß für die Nachrichtenübertragung der Zukunft keine elektro-magnetischen Wellen oder Signale auf Kabeln mehr verwendet werden müssen, läßt sich ableiten, daß die Verfügung 306 des BAPT aus dem Jahre 1997 damit ihre Daseinsberechtigung verliert und ersatzlos gestrichen werden kann.

Rechtschreibung in Deutschland
Die Duden-Redaktion bestätigte auf Anfrage, daß die Worte "Antenne", "Sender" und "Empfangsgerät" bei der nächsten Auflage entweder nicht mehr aufgenommen oder als veraltet gekennzeichnet werden.

Straßenverkehr drastisch reduziert
Das Statistische Bundesamt hat in der vergangenen Woche Zahlen zum Straßenverkehr in Deutschland veröffentlicht. Der Mitteilung ist zu entnehmen, wie der Straßenverkehr während der rushhour in den Ballungsgebieten Deutschlands rapide abgenommen hat.
Grund dafür sei die jetzt weit verbreitete Computerarbeit in den Wohnungen der Arbeitnehmer.
Nur noch 22 Prozent der Arbeitnehmer verlassen das Haus, um ihrer Beschäftigung nachzugehen. Damit verbunden ist auch ein Rückgang des Benzinverbrauchs bundesweit. Die Mineralölgesellschaften beraten die Schließung von 50% aller Tankstellen.

Telefonieren noch einfacher
Nach der Abschaltung der veralteten Funktelfon-Netze C bis H und der weiteren Verbreitung von körpergebundener Kommunikationstechnik auf satellitengestützter Basis, ist eine neue Serie von Geräten auf dem Markt. Diese zeichnen sich durch Leistungsmerkmale wie tastenlos, hautfreudlich und unbegrenzt einsatzbereit aus. Die neue Serie mit der Sammelbezeichnung "Haedy" besteht aus einem Siliziumsubstrat, daß auf die Kopfhaut geklebt wird. Wer fürchtet, daß die winzige rasierte Fläche auf seinem Kopf zu sehen ist, kann sich das Heady auch unter die Haut implantieren lassen.
Der Wahlvorgang wird durch Anspannen der Kopfhaut eingeleitet. Rufnummern müssen nur noch gesprochen werden. Der Nachteil, daß die Headies nur im Freien funktionieren wird von den Providern dadurch ausgeglichen, daß in den meisten Gebäuden Umlenkeinrichtungen installiert worden sind.
FAX- und Internetverbindungen der Headies können mit einem Sensor in Form eines kleinen Pflasters in das Armband-Display abgeleitet werden.
Akkus gehören der Vergangenheit an. Die Sromversorgung übernimmt ein integrierter Generator, der aus der Körperwärme gespeist wird.

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