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Für den 15. September ist der Start zweier chinesischer Amateurfunk-Satelliten geplant. Wenigstens teilweise wurden bereits Frequenzen mit der IARU koordiniert. Es könnte uns also erspart bleiben, was wir hier auf DB0ZU immer wieder erleben:

Wenn auf dem Oberband des Zugspitzrelais im Hintergrund CW-Signale zirpen, stammen die von einem chinesischen Satelliten, dessen Frequenzen eben nicht koordiniert wurden. Nehmen wir das als Hinweis darauf, wie leicht solche Satellitensignale zu empfangen sind.

Die Satelliten CAS-7A und CAS-7C sollen in 500 km hohen, sonnensynchronen Umlaufbanen ausgesetzt werden. Die Nutzlast enthält 30 kHz breite Lineartransponder für 15 Meter nach 10 Meter, 15 Meter nach 70 cm und 2 Meter nach 70 cm. Auch ein FM-Transponder von 2 Meter nach 70 cm soll an Bord sein. Auf 3 cm sollen die Satelliten Bilddaten senden.

Es wird also erstmals seit ziemlich langer Zeit möglich sein, mit der Kurzwellenstation Satellitenbetrieb zu machen. Nur wenige werden 15 Meter nach 10 Meter in Vollduplex arbeiten können. Zum Zurückhören gibt es heute aber genug WebSDRs.

(Quelle: Oberbayern-Rundspruch Nr. 17 / Alexander, DL4NO)

 

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