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Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat eine weitere Gruppe von Internet-Satelliten der Serie Starlink ins All geschossen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Rakete habe um 15.06 Uhr (MEZ) vom Raumbahnhof auf Cape Canaveral in Florida problemlos abgehoben. Die im Orbit ausgesetzten 60 Satelliten werden künftig weltweit einen Internetzugang gewährleisten. Der Start der Rakete war in den letzten Tagen mehrfach verschoben worden.

Erste Raketenstufe zurückgekehrt

Traditionsgemäß unternahm SpaceX einen Versuch, die erste Raketenstufe wieder auf der Erde landen zu lassen. Im Video ist zu sehen, wie die Stufe auf einer Meeresplattform weich aufsetzte.

Starlink ist ein von SpaceX unter Elon Musk und Gwynne Shotwell geplantes weltumspannendes Satellitennetzwerk, das ab Mitte 2020 Internetzugang in den USA und 2021 beinahe weltweit bieten soll. Derzeit befinden sich rund 200 Starlink-Satelliten im Erdorbit.

Aussichtsreiche Pläne von SpaceX

Darüber hinaus bestehen bis zum Jahr 2027 befristete Genehmigungen für den Start von maximal 11.867 weiteren Satelliten sowie Anträge von SpaceX für nochmals bis zu 30.000 Satelliten, die in Umlaufbahnen mit Höhen zwischen 328 und 580 Kilometern befördert werden sollen. Insgesamt ist dies das Fünffache aller von 1957 (Sputnik-1) bis 2019 gestarteten Raumapparate.

SpaceX schätzt das Projekt auf etwa 10 Milliarden US-Dollar, was Experten aber für überzogen halten.

am/mt

(Quelle: Sputnik Deutschland / Copyright © Sputnik)

 

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