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21:22 Uhr, 21. März - Russische Astronomen aus dem Lebedew-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften haben am 20. und 21. März drei starke Sonneneruptionen der C-Klasse aufgezeichnet.

„Auf den Weltraummonitoren, die Informationen über den solaren Röntgenfluss liefern, wurde in den letzten 24 Stunden ein starker Anstieg der Sonnenaktivität beobachtet“, so die Astronomen.

Die Eruptionsaktivität habe zum ersten Mal seit mehreren Monaten ein gelbes Niveau erreicht.

Anfang dieses Monats berichteten Experten über einen „Winter auf der Sonne“ – eine rekordmäßig niedrige Sonnenaktivität, die unter die Empfindlichkeitsschwelle aller Geräte fiel. Laut den Wissenschaftlern ist das nur möglich, wenn „gewöhnliche“ Blitze auf der Sonne nicht mehr auftreten und die Anzahl der Mikro- sowie Nanoblitze, die den Hintergrund der Sonnenaktivität bilden, abnimmt. Dieses Phänomen könnte damit zusammenhängen, dass die Sonne jetzt das Minimum ihres Elf-Jahre-Zyklus der Sonnenaktivität durchlaufe.

Bemerkenswert ist auch, dass die neuen Eruptionen ein „Echo“ des abschließenden 24. und nicht das Zeichen des neuen 25. Zyklus seien. Es bleibe ein Rätsel, warum die Magnetfelder des 24. Zyklus noch sieben Jahre nach ihrem Maximum auf der Sonne vorhanden sind.

Außerdem haben die Experten ihre Magnetsturm-Prognose für die kommenden Tage geändert. Wenn bis vor Kurzem angenommen wurde, dass bis Ende der Woche keine derartigen Ereignisse zu erwarten sind, gehen die Experten nun davon aus, dass ein Magnetsturm mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent auftreten wird.

(Quelle: Sputnik Deutschland / Copyright © Sputnik)

 

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